Rennstrecke Red Bull Ring in Spielberg, Austria
Technische Daten (vorläufig):
Red Bull Ring
Karteninformation siehe unten

| Land: | Österreich |
| Ort: | Spielberg |
| Gründung: | 2011 |
| .......... | .......... |
| Länge: | 4.326 m |
| Längste Gerade: | 760 m |
| Kurven: | 10 |
| Rechtskurven: | 7 |
| Linkskurven: | 3 |
| Steigung | 11% |
| Gefälle: | 9% |
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Die Geschichte der Red Bull Ring Rennstrecke ist sehr kurz, genaugenommen hat sie noch nicht begonnen, ist doch das erste Rennen auf der in der schönen Steiermark gelegenen Rennstrecke erst im April 2011 angedacht.
Dann werden verschiedene nationale Serien, aber auch historische Rennfahrzeuge wie vor vielen Jahren die Rennstrecke umrunden und den unvergleichlichen Motorensound in die Berge und Täler schicken.
Der österreichische Red Bull Ring wird zwar erst 2011 eröffnet, hat aber als Vorfahren zwei Rennstrecken, die nicht nur den Motorsportfans in Österreich noch in den Ohren hallen.
Der A1 Ring wurde bis 2003 befahren und der Österreichring hieß seit seiner Gründung in der Gemeinde Spielberg im Jahr 1969 so.
Doch ausnahmsweise gibt es hier nichts weiter zur (Vor)Geschichte der Rennstrecke weil dazu jeweils zwei eigene Themen existieren unter dem Link zu Österreichring und A1 Ring, für mehr Informationen bitte aufrufen.
Der Red Bull Ring entstand in der Planungsphase eigentlich schon kurz nach dem Kauf des A1 Rings durch Dietrich Mateschitz, dem wohl reichsten Menschen der Alpenrepublik Österreich.
Nachdem durch den Umbau der österreichischen Rennstrecke Königsklasse Formel 1 wieder debütierte war schon nach sechs Jahren wieder Schluss und der A1 Ring fand in Dietrich Mateschitz einen Käufer. Dieser wollte auf diesem Gelände eigentlich eine Flugakademie und Motorsportschule errichten.
Doch zu den geplanten Investitionen kam es nie, da die Anwohner im Verbund mit den Naturschützern die benötigten Baufreigaben durch ihre Proteste verhinderten. Der Neubau lag auf Eis und die alte Strecke war mittlerweile zum Teil schon dem Bagger anheim gefallen.
Somit erlosch die Rennstreckenbetriebserlaubnis und um den ehemals bekannten A1 Ring wurde es still. Noch viel mehr, als ein durch die Politik begünstigtes Projekt, die ehemalige Rennstrecke wieder zu einem Publikumsmagneten umzubauen, scheiterte.
Red Bull wollte gemeinsam mit dem Volkswagen Konzern, dem Automobil-Teile Hersteller Magna und KTM bis 2007 die Rennstrecke reaktivieren und für die Automobilindustrie ein modernstes Testgelände schaffen.
Als VW allerdings aus dem Projekt ausstieg platzten alle Vorstellungen und die österreichische Traditionsrennstrecke versank wieder im Vergessen.
Anfang 2008 gab es dann die ersten Meldungen, das Red Bull allein die Rennstrecke wieder aufbauen und modernisieren wolle, um den A1 Ring für alle Motorsport begeisterten wieder aufleben zu lassen.
Richtig sicher war es dann 2010, als die DTM verkündete, ab 2011 wieder Meisterschaftsläufe auf der nun Red Bull Ring benannten Rennstrecke durchzuführen. Auch territoriale Meisterschaften wie die KTM X-Bow Rookie Challenge oder historische Rennserien, wie der Histo Club Austria können auf dem neuen Red Bull Ring ausgetragen werden.
Nach der erfolgreichen Abnahme durch die FIA ist es sogar nicht ausgeschlossen, wenn auch recht unwahrscheinlich, das der neue Red Bull Ring seinen Platz im Formel 1 Rennkalender einnimmt.
Spielberg, Red Bull Ring im Bau
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Artikel vom 021010 / Last modified 250111
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