Rennstrecke Österreichring in Österreich

Technische Daten:
Österreichring

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Streckenführung Österreichring 1969-1995

Grand Prix Rennstrecke Österreichring
Land: Österreich
Ort: Spielberg
Gründung: 1969 - 1995
.......... ..........
Länge: 5.942 m
Längste Gerade: 840 m
Kurven: 11
Rechtskurven: 7
Linkskurven: 4
Steigung 10%
Gefälle: 9%

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Die Geschichte der Rennstrecke Österreichring geht zurück auf den erstmalig in Österreich 1964 ausgetragenen Grand Prix Lauf der Formel 1 auf dem Militärflughafen von Zeltweg, dem Zeltwegring. Dieser temporäre Kurs war jedoch nur eine Zwischenlösung.

Österreich entdeckte nach dem zweiten Weltkrieg relativ langsam den Motorsport für sich. Private Rennen waren Motorsportfans aus ganz Österreich nicht genug, sie und die aufstrebende Automobilbranche verlangten nach mehr Rennsportevents.

Begründet auch mit der zunehmenden Anerkennung des Motorsports durch Landeseigene Persönlichkeiten, wie den für Österreich startenden bekannten und äußerst beliebten Piloten Jochen Rindt, der auch in der Königsklasse der Formel 1, leider viel zu kurz, sehr erfolgreich war.

Somit begann die Planung von zwei permanenten Rennstrecken in Österreich. Einmal der Salzburgring und der in der Steiermark ganz in der Nähe von Zeltweg gelegene Österreichring, der sozusagen als Vorgänger des A1 Rings fast 30 Jahre nicht nur die Motorsportenthusiasten der Alpenrepublik in seinen Bann zog, sondern weltweit Fans des Rennsports fand.

Nachdem die Planung schon kurz nach dem ersten Grand Prix von Österreich begonnen hatte sollte es noch mehrere Jahre dauern bis der Österreichring 1969 mit dem ersten Event, einem Tourenwagenrennen, eröffnet werden konnte.

Schon mit dem Ausrichten des ersten Rennens auf dem Österreichring war klar das es sich hier um eine reine Hochgeschwindigkeitsstrecke handelte. Wurde das auch anfänglich von Piloten und Zuschauern begeistert gefeiert, die Kritiker wurden immer lauter, je schneller die Rennserien wurden und sich daher auch die Unfälle häuften.

Der fast sechs Kilometer lange hügelige Kurs bestand zum größten Teil aus Vollgaspassagen, die in den so genannten Mutkurven mündeten. Auf diesem Kurs gewannen nur die Männer mit Nerven aus Stahl, die gewillt waren das höchstmögliche Risiko mitfahren zu lassen.

Dieses Risiko wurde über die Jahre jedoch mit vielen, teilweise auch schweren Unfällen erkauft. Mit dem Fortschritt der Technik explodierte auch die Leistung der Rennwagen, was zur Folge hatte das die Crashs immer fatalere Folgen nach sich zogen.

Der ausschlaggebende Punkt für einen Umbau und eine Restaurierung des Österreichkurses war wohl der Rückzug der finanz- und prestigeträchtigen Königsklasse des Automobilsports, der Formel 1.

Diese zog nach dem Grand Prix von 1987 die Notbremse, als es schon beim Start für die Teams auf Grund der nun viel zu schmalen Fahrbahn zu einem Millionenschaden kam und das Rennen mit verkleinerten Starterfeld zweimal neu gestartet werden musste.

Nach dem Ausstieg der Königsklasse sanken naturgemäß auch die Einnahmen, zumal dann auch sukzessiv andere Rennserien den Österreichring in Streckenführung und Sicherheitsaspekten in Frage stellten.

Nachdem sich das verantwortliche Konsortium lange nicht einig war über die Zukunft der Strecke und des Umbaus, wurde 1994 der deutsche Architekt Hermann Tilke, heute weltbekannt für seine Rennstrecken, wie dem Bahrain International Circuit oder dem Shanghai International Circuit in China, um nur einige zu nennen, mit der Planung der Modernisierung beauftragt.

Die Herangehensweise war eine andere wie zu dieser Zeit üblich, der Kurs wurde förmlich eingeschrumpft um, die Kosten im Rahmen zu halten, den Fans mehr Überblick zu bieten und dem Aspekt Sicherheit endlich die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

Nur wenige Teile der alten Strecke wurden beibehalten und mit eingebunden. Schwierige langsame Kurvenpassagen, die durch ausbremsen zum Überholen einladen und Geraden, wo die Leistung der Boliden abgerufen werden konnten.

All das sorgte dafür, das der neue Österreichring auch in seiner modifizierten und geschrumpften Form eine faszinierende Rennstrecke werden sollte für Piloten wie auch für Fans.

Nach zweijähriger Bauzeit wurde die nach dem österreichischen Mobilfunkanbieter und Sponsor benannte Strecke als A1 Ring neu eröffnet.


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Artikel vom 021010 / Last modified 240111

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