Rennstrecke Zeltweg in Österreich
Technische Daten:
Zeltweg
Keine Karteninformation

| Land: | Österreich |
| Ort: | Zeltweg |
| Gründung: | 1964 - 1964 |
| .......... | .......... |
| Länge: | 3.200 m |
| Längste Gerade: | 520 m |
| Kurven: | 4 |
| Rechtskurven: | 3 |
| Linkskurven: | 1 |
| Steigung | 0% |
| Gefälle: | 0% |
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Die Geschichte der Zeltwegrennstrecke beruht auf der steigenden Motorsportbegeisterung der Österreicher Anfang der 60er Jahre. Zu dieser Zeit verfügte die Alpenrepublik jedoch über keine einzige permanente Rennstrecke.
Diese war in Planung und sollte in Spielberg errichtet werden, um den Fans trotzdem vorab etwas bieten zu können, wurde das erste Rennen der Königsklasse Formel 1 in Österreich 1964 abgehalten.
Somit war die temporäre Rennstrecke von Zeltweg der eigentliche Vorläufer vom Österreichring. Temporäre Rennstrecken waren zu den Anfangszeiten des Motorrennsports keine Seltenheit, heute sind es Ausnahmen, wie der Albert Park Circuit, Australien oder die Rennstrecke Monte Carlo, Monaco, wo einmal im Jahr der Straßenverkehr den Rennboliden weichen muss.
Nachdem nach Ende des zweiten Weltkrieges der Militärflughafen Zeltweg von den Alliierten 1955 wieder an das Österreichische Bundesheer übergeben wurde und dieser ein Jahr später wieder der Luftwaffe unterstellt wurde konnten auf ungenutzten Passagen ab 1960 private Rennveranstaltungen mit getunten Automobilen stattfinden.
Der Zeltwegring entstand wie so oft nach dem Krieg auf einem Militärflugplatz. Auch die legendäre Rennstrecke Silverstone ist genau wie die Sebring International Raceway in den USA aus einem ehemaligen Militärflugplatz entstanden.
Die Rennstrecke baute auf den Startfeld auf, verfügte über eine relativ lange Start- und Zielgerade , die nach zwei Rechts- und einer Linkskurve in eine gleich lange Gegengerade überging und nach der Südenburg 180 Grad Rechtskurve wieder auf der Start- und Zielgeraden mündete.
Der Unterschied zu den benannten Rennstrecken Großbritanniens und der USA ist, das Zeltweg noch heute unter dem Namen Fliegerhorst Hinterstoisser als Militärflugplatz Österreichs aktiv ist, die anderen in permanente Rennstrecken umgebaut wurden, die aktuell noch Heimat für spektakulären Motorsport sind.
Somit blieb der Formel 1 Weltmeisterschaftslauf 1964 der Höhepunkt der temporären Rennstrecke Zeltweg, die schon mit den baulichen Voraussetzungen für so ein Event schnell an ihre Grenzen geriet. Auch wenn die Start- und Landebahnen für die damaligen Militärflugzeuge ausreichten, die Technik der Formel 1 wurde schnell an ihre Grenzen getrieben.
Über die Hälfte des Starterfeldes fielen durch technische Defekte, oftmals dem welligen Bodenbelag der Rennstrecke geschuldet, aus. Über den Sicherheitsstandard konnte nur bemerkt werden, das glücklicherweise niemand zu Schaden kam.
Nach dem großen Preis von Österreich 1964 wurden keine offiziellen Rennsportevents mehr auf der temporären Rennstrecke von Zeltweg ausgerichtet.
Zu dieser Rennstrecke Keine Kartenansicht verfügbar!
Artikel vom 021010 / Last modified 220111
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