Rennserie ADAC GT Masters, Daten und Informationen
Technische Daten:
ADAC GT Masters 2008
| Ausrichter: | ADAC / SRO |
| Gründung: | 2007 |
| .......... | .......... |
| Marken: | 11 |
| Teams: | 17 |
| .......... | .......... |
| Rennläufe: | 14 |
| Renndistanz: | Zeit 60 min. |
| .......... | .......... |
| Start: | fliegend |
| Boxenstopp: | 1 |
| Handikapsystem: | Gewicht |
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Die Rennserie GT Masters ist im Vergleich zu anderen Rennserien noch sehr jung. Der erste Lauf fand 2007 statt. Ins Leben gerufen wurde diese Rennserie vom ADAC und der SRO, in etwa als nationaler Pendant zur internationalen GT 3 Serie mit fast identischen Grundregeln.
Ebenso wie in der FIA GT 3 Serie sind laut Reglement nur seriennahe Rennwagen zugelassen. Dazu gehören zum einen die Vorzeige Sportwagen von Porsche und Ferrari genauso wie die Boliden von Maserati, Lamborghini und Aston Martin.. Auch etliche amerikanische Vertreter von Supersportwagen haben den Weg in diese Serie gefunden.
Unter anderem waren 2007 die Corvette Z06 von Chevrolet und der Hersteller Dodge mit der legendären Viper mit am Start. Nachdem durch das Schweizer Team Matech GT Racing schon im letzten Wertungslauf 2007, zwar nur eher zu Testzwecken, mehrere Ford GT erprobt wurden, werden diese Boliden 2008 erstmalig zur kompletten Saison antreten. Die noch Nobeltochter von Ford, der britische Luxushersteller Jaguar ist schon seit Beginn aktiv involviert.
Auch Kleinserienmodelle finden den Weg in diese Rennserie. Der Ascari KZ1R ist die Rennversion des KZ1, der als Supersportwagen nur ca. 60 mal hergestellt wurde.
Schon diese Markenvielfalt zeigt den größten Vorteil den die ADAC GT Masters Rennserie gegenüber anderen Serien hat. Ob es auf weite Sicht so bleibt hängt sicherlich zum einen vom Zuspruch der Fans und zum anderen von den Reglements ab. Da die GT Masters Serie stark von Privatteams dominiert wird sollte der finanzielle Rahmen niemals so weit wie zum Beispiel bei der DTM aus dem Ruder laufen. Wohin so etwas führt sieht man am kargen Teilnehmerfeld dieser Serie mit momentan nur noch zwei Herstellern die da wären Audi und Mercedes.
Generell wendet sich die GT Masters weniger an Hersteller sondern vielmehr an Motorsport begeisterte Privat Fahrer. Das Reglement sieht vor, das an jedem Rennwochenende zwei Wertungsläufe in einem zeitlichen Umfang von je einer Stunde mit vorgeschriebenen Fahrerwechsel ausgetragen werden. Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel sollte laut Reglement zwischen der 23. und 37. Minute ohne Nachtanken stattfinden.
Innerhalb der GT Serie wird um den Fahrertitel, die Teamwertung und mit Abstrichen die Herstellerwertung gekämpft. Abstriche deshalb, weil die Herstellerwertung voraus setzt, dass mindestens sechs baugleiche Fahrzeuge eines Herstellers für die ganze Saison eingeschrieben sind.
In der Teamwertung wird nur das besser platzierte Fahrzeug eines Teams gewertet, das zweite fällt aus der Punktewertung, andere rücken nach. Generelle Vorraussetzung, um eine Punkteverteilung zu ermöglichen, es müssen mindestens 10 Teilnehmer bei einem Lauf gestartet sein.
| Punktewertung | 1. Platz | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. |
| 10 Punkte | 8 Pkt. | 6 Pkt. | 5 Pkt. | 4 Pkt. | 3 Pkt. | 2 Pkt. | 1 Pkt. |
Artikel vom 220308
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