Alternativer Antrieb Brennstoffzelle / Ohne Schadstoffe bald in Serie?

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Februar 2008

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Die Brennstoffzelle als eine Art des Alternativen Antriebs im Automobilbau ist seit cirka 160 Jahren bekannt. Von einem Professor an der Universität Basel, Christian- Friedrich Schönbein, wurde die theoretische Aussage getroffen, dass Energie entsteht, wenn Wasserstoff mit Sauerstoff reagiert. Seine Aussage bewies er durch ein Experiment, welches seine Annahmen bestätigte, so dass er 1839 damit an die Öffentlichkeit trat.

Aufgegriffen wurde diese Erfindung mit Ausnahme kleinerer Forschungen erst wieder ab ungefähr 1950, verstärkt und forciert durch die Raumfahrt und das Militär.

Der Grundlegende Aufbau einer Brennstoffzelle, ganz vereinfacht, ist wie folgt zu erklären. Zwei Elektroden, bei dem Experiment Professor Schönbein waren es zwei Platindrähte, die durch eine Elektrolytmembran getrennt sind. Die Kathode wird dabei von Sauerstoff umspült, dem so genannten Oxidationsmittel und die Anode vom Energieträger, dem Brennstoff Wasserstoff. Ergebnis des Chemischen Prozesses ist eine Spannung und als Abfallprodukt Wasser, keinerlei Schadstoffe.

Nachteil dabei ist, dass Wasserstoff in reiner Form nicht natürlich auftritt, sondern muss zum Beispiel durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen werden, und somit auch vor Ort mitgeführt werden.

Daher muss allerdings auch die Frage gestattet sein, wieviel Umweltbelastung schafft die Thematik Herstellung, Transport und Lagerung des benötigten Brennstoffs Wasserstoff?

Im Bereich alternativer Antriebe im Automobilbau laufen Forschungen schon seit den 80er Jahren. Vornehmlich beteiligte Firmen sind Mercedes, Chrysler, BMW, Ford, Toyota, General Motors und Opel sowie auch Volkswagen, anders gesagt, fast jeder Automobilhersteller forscht in diese Richtung.

Erste Erfolge in Form von Prototypen einer neuen Generation der Automobile, der Brennstoffzellenfahrzeuge stellen sich schon ein, bis zu einer Ablösung des Verbrennungsmotors ist es aber sicherlich noch ein langer Weg.

Honda gibt an, die Serienproduktion eines von Grund auf neu entwickelten Brennstoffzellenfahrzeuges 2010 beginnen zu können. Ford beteiligt sich zur Zeit an diesem Wettlauf um das erste Serienfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb mit seiner Entwicklung an einem Praxistest.

Brennstoffzellenantrieb Vorteile

» Sehr Geräuscharm
» Keinerlei Schadstoffemmisionen im Betrieb
» Hoher Wirkungsgrad
» Kleine Abmessung, geringes Gewicht
» Karosserieformen nicht mehr gebunden

Brennstoffzellenantrieb Nachteile

» Wasserstoff muss gepuffert werden
» Schadstoffemmisionen bei der Herstellung
» Herstellung Kostenintensiv
» Serienreife und Bezahlbarkeit unbestimmt

» Tipp: In Ihrer Nähe kein Wasserstoff, aber Benzin preiswert.

Artikel vom 111107

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