Adam Opel AG, deutsche Automobilmarke

Markenlogo Opel 1937.
Der Opel Olympia trug das Markenzeichen des einen Ring durchfliegenden Zeppelins.

Das Logo von Opel

Markenlogo Opel 1951.
Der Zeppelin vereinfacht, nur noch erkennbar an einer Rückenflosse.

Das Logo von Opel

Markenlogo Opel 1963.
Ein Vorläufer des heutigen Opel Blitzes

Das Logo von Opel

Markenlogo Opel.
Das heute bekannte Logo wurde in seiner Urform beibehalten, nur stylisch etwas angepasst, ohne schwarzen Hintergrund, durchbrochen als Chromrelief.

Das Logo von Opel

Sportwagen Opel GT

Der Sportwagen Opel GT

Opel Astra OPC 2009

Der Opel Astra OPC GT 2009

Opel Ampera 2010

Der Hybride Opel Ampera

Opel Meriva 2010

Der Opel Meriva 2010
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Adam Opel gründete 1862 im Hessischen Rüsselsheim, übrigens noch Heute die Heimatstadt des Mutterwerkes, eine Firma, die sich mit dem Bau von Nähmaschinen befasste. Ab 1886 weitete man die Produktion auf Fahrräder aus, wo man bis 1920 zum größten Hersteller der Welt für Fahrräder avancierte.

Der Firmengründer, Adam Opel erlebte den Einstieg in die Automobilfertigung leider nicht mehr mit. Er starb im Jahre 1895, drei Jahre bevor seine Söhne den Weg in die Herstellung von Automobilen wagten.

Eine Dessauer Firma, die des Konstrukteurs Friedrich Lutzmann wurde aufgekauft und ab 1898 begann die Firma Opel Automobile zu produzieren. Leider konnten sich diese auf dem Markt nicht gegen die hochentwickelten ausländischen Autos, vor allem den französichen, behaupten. Kurzfristig wurde die Produktion in diesem Segment wieder eingestellt.

Dies änderte sich erst wieder ab 1902, als Opel einen Kooperationsvertrag mit dem französischen Automobilhersteller Darraqc, zu dieser Zeit eine der besten Adressen im Automobilbau, aus dem später die Automobilfirmen Alfa Romeo und
Talbot- Sunbeam- Darraqc entstehen sollten, abschloss.

Ab 1903 baute Opel die ersten Automodelle mit Vierzylinder Ottomotoren. Opel hatte sich erfolgreich am deutschen Autombilmarkt etabliert und wurde bis zum zweiten Weltkrieg der größte deutsche Automobilhersteller.

1929 war das Jahr einer einschneidenden Veränderung bei der Firma Opel. Die Söhne von Adam Opel, Fritz von Opel und Wilhelm von Opel verkauften an die amerikanischen Automobilhersteller General Motors.

Die zu dieser Zeit exorbitante Summe von
120 Millionen Reichsmark wechselte den Besitzer. Damit lösten die Söhne von Adam Opel gekonnt die Probleme der herreinbrechenden Weltwirtschaftskrise von 1931. Im Vertrag enthalten war allerdings, dass der Name Opel, auch unter der Führung von General Motors erhalten bleiben würde.

Trotz dieser Übernahme ging es für Opel stetig bergauf, bis zum zweiten Weltkrieg gelang es noch, das erste Auto in Deutschland zu konzipieren, das über eine selbsttragende Karosserie verfügte, der Opel Olympia, benannt nach den Olympischen Spielen.

Während des zweiten Weltkrieges fertigte Opel, obwohl die Mutterfirma die amerikanische Automobilfirma General Motors ist, Lastkraftwagen und Pkws für die deutsche Wehrmacht. GM begründete diese Offenheit mit dem Profit, der aus dieser Entwicklung entstand.

Nach dem zweiten Weltkrieg hatte Opel unter den Reparationsleistungen zu leiden, die Rüsselsheimer Montagebänder und das komplette Werk in Brandenburg wurden von den sowjetischen Siegermächten beschlagnahmt. Nach beschlagnahmten Plänen entwickelte daraufhin der russische Automobilhersteller Moskwitsch das neue Modell 400. (Seltsam, eines meiner Autos war ein Moskwich 2140, für mich ganz neu, das seine Vorfahren deutscher Herkunft waren.)

Ab 1947 nahm Opel die Produktion, vorerst mit Vorkriegsmodellen, wieder auf. Erst 1962 lief die Produktion des Opel Kadett, einer kompletten Neuentwicklung, in Bochum an.

Der 2. Millionste Opel

Zwischenzeitlich konnte man, als erster deutscher Automobilhersteller, das zwei Millionste vom Band gelaufene Fahrzeug vorweisen. Der 1956 gefertigte Opel Kapitän wurde als Einzelstück teilweise vergoldet und ist im Opel Museum Rüsselsheim, Link unten, zu bewundern.

Bis 1990 wächst der Konzern auf über 540.000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von über 23 Milliarden DM an. Qualitätsprobleme führen ab dieser Zeit zu einem Rückgang der Absatzzahlen, der bis heute anhält und als letzte Konsequenz den Rückzug von Opel ab 2005 aus dem Motorsport zur Folge hat.

Das Markenzeichen von Opel, der sogenannte Opel-Blitz hatte seinen ersten Auftritt 1964 auf einem Kadett A Coupe. Die Wurzeln dieses Markenzeichen liegen jedoch wesentlich länger zurück. Schon in den Anfängen der Marke Opel gab es Fahrradmodelle mit dem Namen Blitz, das wohl erfolgreichste Lkw Modell von Opel, der Schnellastwagen Blitz, der insgesamt 1,1 Millionen mal produziert wurde, trug auch diesen Namen.

Durch den Erwerb des britischen Automobilherstellers Vauxhall durch den Mutterkonzern von Opel, General Motors, kommt es ab Mitte der 70er Jahre zu einer Modellpalette, die sich nur noch durch das Markenlogo unterscheidet. Die Automobile von Vauxhall dürfen nach einer Entscheidung von General Motors nur noch in England und Irland verkauft werden, wo für Opel hingegen gilt, dass keinerlei Modelle mehr in diese Länder eingeführt werden dürfen.

Nach den turbulenten Zeiten einer schweren Krise, die uns ab 2008 um Haaresbreite fast der Traditionsmarke Opel beraubt hätte, sieht man aktuell immer noch als Tochterunternehmen des amerikanischen Automobilherstellers General Motors wieder optimistischer in die Zukunft. Die ab 2011 wieder als Aktiengesellschaft auftretende Opel AG versucht mit weitreichenden Garantien, einer steigenden Produktqualität und eines umfangreicheren Modellandebotes sowie der steigenden Einbindung alternativer Antriebe wie im Opel Ampera das Vertrauen der Käufer zurück zu erhalten.

Artikel vom 220807 / Last modified 110312

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