De Tomaso Automobili, Mythos Sportwagen


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De Tomaso, ein argentinischer Geschäftsmann, gründete seine Firma De Tomaso Automobili 1959 in Modena, Italien. Schon Mitte der 50er Jahre kam De Tomaso durch den Rennsport, er bestritt einige Rennen auf einem Maserati, zur Automobilindustrie. Sein erstes Modell, das er für den Rennsport entwarf und baute, war 1958, welches aber, wie viele Projekte danach nie zum Einsatz kam.
De Tomaso blieb die erste Zeit nur im Rennsport tätig, entwarf Fahrzeuge für verschiedene Rennsportserien, wie auch die Formel 3. Anfang der 60er Jahre stieg De Tomaso auch in die Formel 1 ein, die er aber bald, nach nur zwei Jahren, 1963 wieder verließ. Nach diesem erfolglosen Einstieg in die Königsklasse wurde es bei De Tomaso ruhiger im Bereich der Konstruktion und Fertigung von Rennwagen.
Mitte der 60er Jahre besann man sich der Verpflichtung, die ein Standort wie Modena mit sich brachte und verlegte sich auf die Produktion von Sportwagen.
Die erste Entwicklung, der Vallelunga 1965 wurde nur etwas mehr als fünfzigmal hergestellt und verkauft. Das Nachfolgemodell, der Mangusta, war da schon erfolgreicher. Die Kombination der Kraft eines V8 von Ford, der aus 4700 ccm über 300 PS bereitstellte und der aufregenden Formgebung durch den Karosseriebauer Ghia, für den damals der berühmte Designer Giorgetto Giugiaro verantwortlich zeichnete wurde erfolgreich. Die Namensgebung Mangusta, was im italienischen für Mungo steht, war ein Seitenhieb auf Shelby und sein Modell Cobra der Firma AC Cars Ltd., da der Mungo ja bekanntlich Todfeind dieser Schlange ist.
Das nächste Modell war, auch in Verkaufszahlen ausgedrückt, das erfolgreichste. Beim De Tomaso Pantera war die Karosserie wiederum von Ghia entwickelt wurden, mit dem Unterschied, das dieses Traditionsunternehmen mittlerweile zu De Tomaso gehörte. Bei der Motorisierung setzte man wiederum auf ein V8 Triebwerk von Ford, die bis auf eine Ausnahme, wo im Guara von 1994 kurzzeitig ein Achtzylinder Motor von BMW eingesetzt wurde, immer die Antriebe für De Tomaso bereitstellten.
Durch den Verkaufserfolg beflügelt expandierte De Tomaso noch weiter. Nach dem zu Stande kommen einer Partnerschaft mit Ford, bzw. deren Edeldivision Lincoln, die den Vertrieb des Pantera in den USA übernahmen, kaufte De Tomaso noch die bekannte italienische Karosseriebaufirma Vignale, um den Pantera amerikanischen Vorlieben anzupassen. Über 7500 Stück des Pantera wurden bis 1996 gefertigt und die so kleine Firma De Tomaso wurde praktisch über Nacht zur Konkurrenz solcher Edel Firmen wie Ferrari, Lamborghini oder auch Maserati.
Die Ölkrise der 70er Jahre und massive Qualitätsprobleme ließen die Verkaufszahlen Mitte der 70er Jahre in den Keller fallen. Ford kündigte nach vielen Kunden Beschwerden die Zusammenarbeit und De Tomaso verkaufte Ghia und Vignale an Ford. Doch De Tomaso gab nicht auf, nachdem schon Benelli und Moto Guzzi, zwei italienische Traditionshersteller von Motorrädern, zu seinem Firmenverbund gehörten, kaufte er Mitte der 70er Jahre Maserati und Innocenti. Die finanziellen Probleme wurden allerdings stärker, so dass schon nach kurzer Zeit De Tomaso seinen Firmenverbund auflösen musste und Maserati und Innocenti an Fiat verkaufte.
Alejandro De Tomaso versuchte seiner Firma noch ein Comeback zu ermöglichen mit der Neuauflage des erfolgreichen Modells Pantera, welches aber durch seinen Tod 2003 nie zu Stande kam. Heute kann ein De Tomaso zwar noch käuflich erworben werden, muss aber vorab bezahlt werden und wird erst dann in Kleinarbeit zusammengebaut.
Da die offizielle Seite detomaso.it weiterhin » Under Constructione « ist, für Fans und potentielle Käufer des Mythos De Tomaso die Seite des Generalimporteurs Österreichs als Link.
Artikel vom 190807
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Offizieller Importeur De Tomaso Austria [Deutsch / Englisch].
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