Gumpert Sportwagenmanufaktur, eine thüringische Automobilmarke



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Die Geschichte der Gumpert Sportwagenmanufaktur ist zwar im Verhältnis zu anderen Automarken noch nicht lang, glänzt aber mit einigen interessanten Fakten. Begonnen wurde das Projekt Apollo durch eine Tuningfirma und einen Rennsportzulieferer 2001 mit der Vision eines Supersportwagen mit richtungweisendem Design, überragenden Fahrleistungen und dem besten Preis- Leistungsverhältnis des Marktes. Große Ankündigungen, die meistens in der Realität dann doch etwas korrigiert werden müssen.
Schon 2002 entstand nach ausgiebigen Windkanaltests und der Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten das Modell des Apollo als Synonym für die Zielstrebigkeit des Projektes Supersportwagen. Doch schon in diesem frühen Stadium zeichneten sich erste Probleme ab. Auch als Roland Gumpert, ehemaliger Audi Motorsportchef, erfahren in allen Dingen die Fahrzeugentwicklung und Motorsport betrafen, das Projekt übernahm, verlief der Fertigungsbeginn nicht wie eigentlich geplant.
Die Firma GMG Sportwagenmanufaktur Altenburg wurde 2004, ein Jahr nach der Übernahme des Projektes durch Roland Gumpert gegründet. Doch die finanziellen Probleme verhinderten den geplanten Anlauf der Serienproduktion des Apollo 2004. Erst nach der Beseitigung der finanziellen Engpässe und technischen Probleme sowie einer Umfirmierung in Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH konnte der Apollo ein Jahr später im thüringischen Altenburg in reinster Handarbeit in die Serienproduktion gehen.
Beeindruckend dabei ist die Tatsache das ein Gumpert Apollo obwohl die Produktion noch nicht offiziell angelaufen war schon bei Rennsportveranstaltungen brillieren konnte. Ein Prototyp des späteren Gumpert Apollo sicherte sich beim Divinol-Cup 2005 einen sensationellen dritten Platz. Somit setzte der Apollo auch schon im Rennsport ein Achtungszeichen und wies damit die Liebhaber und Käufer von Supersportwagen auf den neuen Stern am Supersportwagenhimmel hin.
Durch seine Anpassungsfähigkeit kann der Gumpert Apollo als reiner Rennwagen gemäß den Reglements der FIA GT, des DMSB und der ACO geordert werden. Prominentester Kunde der Gumpert Sportwagenmanufaktur ist bis jetzt wohl der ehemalige Formel 1 Pilot Heinz-Harald Frentzen, der sich für das 24h Rennen auf der Nordschleife einen Hybrid Apollo mit einer Leistung von knapp 700 PS bestellte.
Der Kundschaft, maximal 100 pro Jahr, kann dabei fast jeder Wunsch erfüllt werden. Der Gumpert Apollo erfüllt alle Ansprüche für Leute mit einem Fable für Luxus und über gebührende Leistung sollte eh kein Zweifel bestehen. Somit ist der Gumpert Apollo ein Supersportwagen für Leute mit genügend finanziellen Background, denen die etablierten Hersteller zu weit verbreitet. Roland Gumpert hat nicht nur sich den Traum vom eigenen Supersportwagen erfüllt, sondern auch darüber hinaus, was schon an ein kleines Wunder grenzt, fast alle Versprechen von 2001 einlösen können.
Artikel vom 231009
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