Autocostruzione Societa per Azione - ASA


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Die Firma ASA oder auch Autocostruzione Societa per Azione wurde 1961 in Milano Italien gegründet. Schon im gleichen Jahr brachte man einen Prototyp auf den Turiner Autosalon, der von der Presse sehr gut aufgenommen und mit Lob bedacht wurde.
Vorgesehen war, dass dieses Modell Ferrarina, wie es schon liebevoll von Fans und der Presse genannt wurde, eigentlich von und mit Unterstützung von Ferrari gebaut werden sollte. Aus diesem Grund war die Konstruktion auch stark an den Testarossa angelehnt. Nachdem das Projekt offiziell in Turin auf der Automesse vorgestellt worden war, zog Enzo Ferrari seine Unterstützung für das Projekt Ferrarina zurück, ohne Gründe dafür zu nennen. Sicherlich hatte die Überlegung eine Rolle gespielt, das Massenmarkttaugliche Modelle wie der Ferrarina dem Ruf und Mythos von Ferrari hätten schaden können.
Bei der fieberhaften Suche nach Partnern gelang es ASA für die Entwicklung zwei namhafte Rennfahrer dieser Zeit zu begeistern und sich der finanziellen Unterstützung eines Ölkonzerns, der Oronzio de Nora Petrochemie, zu versichern. Somit war endlich genügend Kapital da, um mit der Serienproduktion des ASA 1000 GT zu beginnen. Die Zutaten waren viel versprechend, die Karosserie gestylt von dem späteren Star Giorgietto Giugaro und die technischen Grundlagen entwickelt vom langjährigen Mitarbeiter von Ferrari, Giotto Bizzarrini.
Die technische Umsetzung war auf der Höhe der Zeit, nur der Zeitpunkt der späten 60er Jahre war für kleine Sportwagen denkbar ungeeignet, die Konkurrenz der Muscle Cars war zu übermächtig und die Ölkrise der 70er Jahre noch in weiter Ferne, somit lief der Verkauf sehr schleppend, selbst im sportwagenbegeisterten Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA, ließen sich nur wenige Exemplare verkaufen.
Selbst häufige Modifikationen und die technische Anpassung, wie die Umrüstung auf Scheibenbremsen rundum, konnten nicht verhindern, dass die Firma ASA immer mehr mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen musste.
Auch die Anstrengungen, durch Erfolge im Motorsport den Verkauf zu erhöhen, erwiesen sich als fruchtlos. Teilnahmen an der Targa Floria und den 24 Stunden Rennen von Le Mans wurden zwar beachtet, aber brachten keinerlei Aufschwung.
Somit sah sich die Geschäftsleitung gezwungen, kurz nachdem ein neues Modell, der ASA 613RB Roll Bar entwickelt wurde und auf dem Genfer Autosalon 1966 vorgestellt wurde, die Tore zu schließen. Die letzte Anstrengung wurde 1967 unternommen mit der Entwicklung eine Formel 3 Rennwagens, der mit einem Cosworth Motor ausgerüstet war. Das war die letzte Möglichkeit, das Ruder noch einmal herumzureißen, scheiterte jedoch auch.
1967 wurde die Marke Autocostruzione Societa per Azione endgültig eingestellt.
Artikel vom 190807
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